Über mich

Ich mag gute Fragen. Und ich mag die Suche nach gescheiten Antworten. Das hat mich vor rund zehn Jahren in den Journalismus geführt.

​Seit 2024 arbeite ich - im Job-Sharing - als Afrika-Korrespondent von Radio SRF. Aus der ghanaischen Hauptstadt Accra blicke ich auf die knapp 50 Länder südlich der Sahara.

Nebst Tönen produziere ich als freier Journalist weiterhin Texte, vor allem Reportagen, Essays und Analysen - gerne auch mit dazugehörigen Bildern. Zudem arbeite ich derzeit an einem Buch über den Abidjan-Lagos-Korridor, die am schnellsten wachsende Stadtregion der Welt.

Zwischen 2017 und 2023 verantwortete ich die Afrika-Berichterstattung der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ). Außerdem war ich für die Uno sowie für die Themen Entwicklungszusammenarbeit, Menschenrechte und Migration zuständig.

Ich habe in Zürich, Genf, Kampala, Brüssel und Berlin Politikwissenschaften und Internationale Beziehungen studiert.

Zum Journalismus fand ich über einige Umwege. Nach dem Studium arbeitete ich bei der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) in Bern und bei der NGO Swissaid. Danach war ich im Rahmen des "Mercator Fellowships on International Affairs" kurzzeitig bei der senegalesischen Regierung in Dakar, beim Think-Tank Natural Resource Governance Institute in Accra sowie bei der Novartis in Basel tätig.

Diese vielfältige Berufserfahrung kommt mir heute auch als Journalist zugute. Sie hilft, die Dinge von verschiedenen Seiten her zu betrachten.


Il faut toujours dire ce que l’on voit; surtout, il faut toujours, ce qui est plus difficile, voir ce que l’on voit.
Charles Péguy